´╗┐ Feuerwehr Giengen - Tipps zum Sicheren Grillen
Tipps zum Sicheren Grillen


21.05.12, Martin R├Âsler

Sommerzeit: Grillzeit

 

Die warme Jahreszeit bricht an und die Menschen zieht es in den Garten, auf die Terrasse oder den Balkon.

Jetzt heißt es: Grill anheizen, Getränke kalt stellen und Freunde einladen.

 

Doch auch beim Freizeitvergnügen lauern Gefahren, machen sie sich schlau bevor Sie den Grill befeuern:

Benutzen Sie nur einen standsicheren Grill. Achten Sie auf einen feuerfesten Untergrund.

• Halten Sie genügend Abstand zu Feld und Wald und anderen brennbaren Materialien. Achten Sie darauf, dass keine Glut vom Wind verweht wird. Halten Sie Löschmittel bereit.

• Beaufsichtigen Sie Kinder.

• Sollte es zu Brandverletzungen kommen, kühlen Sie diese mit viel Wasser, decken Sie Wunden möglichst keimfrei ab. Sofortige ärztliche Behandlung ist nötig!

• Grillen sie nie in einem Raum ohne Zu- und Abluft (Erstickungsgefahr!).

• Abtropfendes Fett kann brennen und das Grillgut entzünden. Auch aus gesundheitlichen Gründen sollte brennendes Fett vermieden werden.

• Holzkohle nur mit geeigneten Zündhilfen (Grillanzünder, Pasten usw.) in Brand setzen. Niemals Spiritus, Benzin o.ä. verwenden! Diese können durch Verpuffungen zu schwersten Verbrennungen führen!

• Restliche Grillkohle (Asche) erst dann entsorgen, wenn sie wirklich abgekühlt ist. Auch dann nicht in Kartons oder Plastikbehälter schütten (Blecheimer). Im Zweifel Glutreste ablöschen und, wenn möglich, vergraben.

• Beim Gasgrill unbedingt darauf achten, dass die Anschlüsse dicht sind. Verbindungsschlauch nicht der Hitze aussetzen. Achten Sie auf die Flamme. Erlöscht diese unbeabsichtigt, kann weiter Gas austreten, das brand- und explosionsgefährlich ist.

 

Sollte dennoch etwas passieren: Unter der europaweiten Notrufnummer 112 erreichen Sie die Feuerwehr in ihrer Nähe.

Einen guten Appetit und bestes Grillvergnügen wünscht Ihnen ihre Feuerwehr Giengen.

 

 


Freiwillige Feuerwehr Giengen, Herbrechtinger Stra├če 14, 89537 Giengen
┬ę2018 Moritz Klein, Inhalt: Martin R├Âsler